Antisemitismus in unserer Gesellschaft

Allgemein

Am 27.01. wird international an die Opfer des Holocaust gedacht. An 6 Millionen ermordete Jüdinnen und Juden, an Sinti und Roma. Und gerade hat sich zum 80. Mal der Tag gejährt, an dem fünfzehn – hochgebildete – Männer darüber entschieden, dass und wie diese Vernichtung ausgeführt werden sollte.

Gleichzeitig gilt es festzuhalten, dass Antisemitismus nicht wieder, sondern immer noch in unserer Gesellschaft auftritt. Ob in klassischer Form der Herabwürdigung von Jüdinnen und Juden oder verkleidet als Israelkritik, die sich häufig derselben Bilder und Narrative bedient. Internet und soziale Netzwerke dienen auch hier Hetzplattformen, die die Hemmschwelle für die Äußerung antisemitischer Inhalte senkt. Weder Antisemitismus noch der Holocaust sind Themen der Vergangenheit – sie bestimmen weiter Einstellung und Haltung von Menschen in unserer Gesellschaft – was all diejenigen, denen an unserer Demokratie etwas liegt, nicht gleichgültig lassen kann. Deshalb sollten sich diese Demokratinnen und Demokraten häufiger einmischen und Antisemitismus dort benennen, wo sie ihn erkennen. Ein Gedenktag dient genau dazu: Wieder wachzurütteln und auf die Verpflichtung, die das Gedenken beinhaltet, hinzuweisen.

Der Fachbereich „Demokratie vor Ort“ lädt anlässlich dieses Gedenktags zu einem Online-Vortrag ein.

zurück zur Übersicht